Foto MSA Auer
Die Atemschutzmaske ist eine aus Gummi oder Silikon gefertigte Maske, an welche der Lungenautomat des Atemschutzgerätes (Pressluftatmer), oder ein Filter angeschlossen wird. Man unterscheidet dabei zwischen Normaldruckmaske und Überdruckmaske.
Normaldruckmaske: Der Druck im Inneren der Maske entspricht genau dem Umgebungsdruck. Der Druck im Inneren wird durch den Lungenautomat kontrolliert und eingestellt. Bei Normaldruckmasken ist der Anschluss für den Lungenautomat im Regelfall blau oder schwarz gekennzeichnet. Nachteil dieses Systems ist, dass im Falle einer leichten Undichtigkeit der Maske Schadstoffe aus der Atmosphäre beim Einatmen in die Maske gelangen können, da hier kurzzeitig ein leichter Unterdruck herrscht bis der Lungenautomat diesen wieder ausgleicht.
Überdruckmaske: Im Unterschied zur Normaldruckmaske sorgt hier der Lungenautomat für einen Überdruck in der Atemschutzmaske. Der Überdruck in der Maske liegt bei ca. 4 mbar. Hier liegt auch der wesentliche Vorteil der Überdruckmaske: Der Feuerwehrmann kann leichter einatmen. Beim Verrutschen oder leichter Undichtigkeit können keine Brandgase oder andere gasförmige Schadstoffe (Gefahrguteinsatz) ins Innere der Maske gelangen.


